top of page
Die Aufnahmen von Evgeni Orkin wurden unter dem Coviello Label und dem OML Label veröffentlicht.

Add a Title

Opera Alta.jpg

Opera Alta

Oper ohne Sänger: In Opera Alta übernimmt die seltene Altklarinette in F die Rolle der menschlichen Stimme. Evgeni Orkin spielt dabei auf einem historischen Instrument von Buffet Crampon aus dem Jahr 1845, dessen dunkler, farbenreicher Klang dem Album seinen besonderen Charakter verleiht. Gemeinsam mit dem Streichquartett Senza Parole führt er durch die Welt der großen Oper des 19. Jahrhunderts - von Verdi, Bellini und Donizetti bis Bizet. Sechs virtuose Fantasien von Luigi Bassi, Donato Lovreglio, Ernesto Cavallini, Antonio Romero y Andía und Pablo de Sarasate greifen Motive aus Rigoletto, I Puritani, La Traviata, La Sonnambula, Lucrezia Borgia und Carmen auf. In Orkins Bearbeitungen für Altklarinette in F und Streichquartett werden diese Werke zu einer kammermusikalischen Oper ohne Worte: Gesangslinien, dramatische Szenen und die Virtuosität der großen Opernparaphrase verbinden sich mit dem warmen, sonoren Klang des historischen Instruments. Opera Alta erschien 2024 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Ach, wenn wir nur auch Clarinetti hätten.jpg

Opern-Arien
von W.A.Mozart

"Ach, wenn wir nur auch Clarinetti hätten!" - so schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1778 begeistert aus Mannheim. Seine besondere Nähe zum Klang der Klarinette und später auch des Bassetthorns zieht sich durch viele seiner bedeutendsten Werke. Das Album greift eine historische Tradition des frühen 19. Jahrhunderts auf. Die hier verwendeten Bearbeitungen von Mozarts Opernarien gehören zu einem in Sondershausen überlieferten Repertoire, das mit dem großen Klarinettenvirtuosen Johann Simon Hermstedt und seinen Hofmusikern verbunden ist. Solche Opernarrangements wurden von Hermstedt und seinem Ensemble in den 1820er und 1830er Jahren aufgeführt und machten die Welt der Oper auch außerhalb des Opernhauses in kammermusikalischer Form erlebbar. Evgeni Orkin lässt diese Tradition auf historischen Originalinstrumenten aus der Zeit von etwa 1770 bis 1800 wiederaufleben. Zwei Klarinetten und zwei Bassetthörner übernehmen die menschlichen Stimmen: Arien, Duette und Ensembles aus Die Entführung aus dem Serail, Le nozze di Figaro, Der Schauspieldirektor, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Zauberflöte und La clemenza di Tito werden zu einer Oper ohne Sänger. So verbindet die Aufnahme Mozarts besondere Klangvorstellung von Klarinette und Bassetthorn mit einer historischen Aufführungstradition aus der Zeit Johann Simon Hermstedts. Opern-Arien erschien 2022 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Telemann Cover.jpg

Telemann

Zwei Instrumente, zwei Kulturen - und zwei nahezu zeitgleiche Blütezeiten. Während das Chalumeau im Europa des 18. Jahrhunderts zu einem charakteristischen Klanginstrument des Barock wurde, entwickelte sich in Japan zur selben Zeit die große solistische Tradition der Shakuhachi mit ihrem meditativen Honkyoku-Repertoire. Georg Philipp Telemanns zwölf Fantasien TWV 40:2-13, ursprünglich für Flöte ohne Bass komponiert, erklingen auf dieser Aufnahme auf dem Chalumeau - dem unmittelbaren Vorläufer der Klarinette und einem Instrument, das Telemann selbst kannte und in seinen Werken verwendete. Jeder Fantasie geht eine freie Improvisation auf der Shakuhachi voraus. So begegnen sich zwei historische Instrumente, deren Blüte im 18. Jahrhundert in weit voneinander entfernten Kulturräumen stattfand: das europäische Rohrblattinstrument und die japanische Bambusflöte. Zwischen den musikalischen Teilen werden Verse von Matsuo Bashō rezitiert. Seine knappen Hokku, heute meist als Haiku bezeichnet, schaffen eine weitere Verbindung zwischen Klang, Natur, Augenblick und Stille. Telemann, Shakuhachi und Bashō werden dabei nicht miteinander verschmolzen. Jede dieser Welten bewahrt ihre eigene Sprache. Aus ihrem Wechsel entsteht vielmehr ein Dialog über Entfernung und Zeit hinweg - zwischen zwei Kulturen des Atems, der Stille und der solistischen musikalischen Rede.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Brahms Sonaten.jpg

Brahms Sonaten

Drei Sonaten, zwei Perioden von Brahms' Schaffen und der historische Klang seiner Epoche. Auf diesem Album stehen die späten Klarinettensonaten op. 120 Nr. 1 und 2 neben der Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38, die Evgeni Orkin für Klarinette und Klavier bearbeitet hat. Die Sonaten op. 120 entstanden in den letzten Lebensjahren von Brahms und gehören zu jenen Werken, die aus seiner Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld hervorgingen. In ihnen wird die Klarinette zu einem beinahe vokalen Instrument - von intimer Kantabilität bis zu dramatisch verdichteter Rede. Einen ganz anderen Abschnitt seines Schaffens repräsentiert op. 38, Brahms' erste Cellosonate. In Orkins Fassung für Klarinette erhalten ihre weiten Linien und ihre dunkle romantische Färbung eine neue klangliche Identität, ohne die Dichte und innere Spannung des Originals zu verlieren. Eine weitere Dimension erhält die Aufnahme durch ihre historischen Instrumente. Evgeni Orkin spielt auf originalen Klarinetten aus den 1880er Jahren, Olga Zheltikova auf einem geradsaitigen Érard-Flügel von 1875. Der transparentere, weniger massive Klavierklang und die charakteristische Ansprache der historischen Klarinetten verändern das vertraute Gleichgewicht zwischen beiden Instrumenten und führen näher an die akustische Welt des späten 19. Jahrhunderts. Gemeinsam bilden die drei Sonaten nicht nur ein Porträt von Brahms, sondern auch eine Reise durch mehrere Jahrzehnte seines kammermusikalischen Schaffens - von op. 38 bis zu den späten Klarinettenwerken op. 120.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

In Zeichen der freundschaft.jpg

Im Zeichen der Freundschaft

Eine Begegnung, die das Repertoire der Klarinette verändern sollte: 1811 lernte Carl Maria von Weber in München den Klarinettenvirtuosen Heinrich Joseph Baermann kennen. Aus der künstlerischen Bewunderung entstand eine enge persönliche Freundschaft. Noch im selben Jahr komponierte Weber für Baermann sein Concertino und zwei Klarinettenkonzerte; auch seine Kammermusik für Klarinette ist eng mit diesem außergewöhnlichen Musiker verbunden. Gemeinsam gingen Weber und Baermann auf Konzertreisen durch Europa. Im Zeichen der Freundschaft stellt zwei Werke gegenüber, die diese Beziehung unmittelbar widerspiegeln. Webers Grand Quintetto B-Dur op. 34 entstand für Baermann und wurde über mehrere Jahre hinweg zu einem musikalischen Porträt seines virtuosen, gesanglichen Klarinettenspiels. Dem gegenüber steht Heinrich Baermanns Sonate d-Moll op. 31, hier mit Streichquartett: ein Werk, das Baermann seinerseits Carl Maria von Weber widmete. So entsteht ein musikalischer Dialog zwischen Komponist und Interpret, in dem die Rollen sich umkehren - der Virtuose wird selbst zum Komponisten und antwortet seinem Freund mit eigener Musik. Evgeni Orkin spielt auf einer originalen Klarinette aus der Zeit um 1820 und nähert sich damit jener Klangwelt, in der Weber und Baermann ihre gemeinsame Vorstellung von der romantischen Klarinette entwickelten. Im Zeichen der Freundschaft ist damit mehr als die Gegenüberstellung zweier Werke: Es dokumentiert eine Freundschaft, aus der einige der bedeutendsten Seiten der frühen romantischen Klarinettenliteratur hervorgingen.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Modern Classics.jpg

Modern Clarinet Classics

Ein Instrument allein - und dennoch eine ganze Klangwelt. Modern Clarinet Classics zeichnet anhand von sechs Werken ein Panorama der Klarinettenmusik des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie grundlegend sich Klang, Ausdruck und Spieltechnik des Instruments innerhalb weniger Generationen verändert haben. Den Ausgangspunkt bilden Igor Strawinskys Drei Stücke für Klarinette solo, frühe Klassiker des modernen Solorepertoires. Es folgen Edison Denisovs Sonate, Luciano Berios monumentale Sequenza IXa, Yevhen Stankovychs Konzert für Klarinette solo "Spiel am Rande des Abgrunds" und Stephan Marc Schneiders Inschrift. Den Abschluss bildet Evgeni Orkins eigene Jüdische Suite op. 10, in der Elemente jüdischer und klezmernaher Musiksprache in eine zeitgenössische Solokomposition einfließen. Damit führt das Album von Strawinskys konzentrierter Reduktion über die klanglichen und technischen Grenzerfahrungen der Nachkriegsavantgarde bis zu einer Musik, in der persönliche und kulturelle Erinnerung wieder unmittelbar hörbar wird. Die Klarinette erscheint dabei zugleich als melodische Stimme, Rhythmusinstrument, Klangkörper und nahezu mehrstimmiges Instrument. Modern Clarinet Classics versteht das Solorepertoire des 20. Jahrhunderts nicht als Reihe abstrakter Experimente, sondern als eine Entwicklung immer neuer Formen musikalischer Sprache - mit einem einzigen Instrument. Die Aufnahme entstand 2009 und erschien bei Coviello Classics.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

maxresdefault.jpg

Kegelduette Divertimenti

Mozarts Musik im konzentrierten Format: Kegelduette & Divertimenti versammelt zwei Gruppen kleiner kammermusikalischer Werke, in denen sich melodischer Einfallsreichtum, spielerischer Dialog und die für Mozart typische Balance zwischen Leichtigkeit und Ausdruck auf engstem Raum entfalten. Die zwölf Kegelduette KV 487/496a bestehen aus kurzen, höchst unterschiedlichen Charakterstücken. Zwei Stimmen begegnen sich gleichberechtigt - im Wechsel von Gesanglichkeit, Tanz, Humor und kontrapunktischem Spiel. Ihre Reduktion auf zwei Linien lässt Mozarts musikalische Sprache besonders unmittelbar hervortreten. Die fünf Divertimenti KV Anh. 229/439b erweitern diese intime Welt zu einem dreistimmigen Ensemble. In der Fassung für zwei Klarinetten und Bassklarinette entsteht ein geschlossenes Klangbild innerhalb einer einzigen Instrumentenfamilie: von der hellen Beweglichkeit der oberen Stimmen bis zum warmen Fundament der Bassklarinette. So zeigt die Aufnahme Mozart nicht als Komponisten großer Opern oder Sinfonien, sondern als Meister der kleinen Form - einer Musik, in der wenige Stimmen genügen, um eine ganze Welt von Charakteren, Farben und musikalischen Gesprächen entstehen zu lassen. Kegelduette & Divertimenti erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

der-schummeltrompeter-lustige-musikgeschichten-mit-der-staedtischen-musikschule-frankentha

Der Schummeltrompeter

Der Schummeltrompeter ist ein musikalisches Hörspiel von Evgeni Orkin, der sowohl die Texte als auch die Musik geschrieben hat. Inspiriert von der grotesken Tradition des Struwwelpeter entsteht eine neue, eigenständige Welt musikalischer Geschichten - diesmal rund um Musikschule, Instrumente, Üben, Lernen und die kleinen und großen Katastrophen des Musikerlebens. Mit Humor, Übertreibung und einem Augenzwinkern erzählen die einzelnen Episoden von jungen Musikern, ihren Instrumenten, ihren Ausreden und Abenteuern. Sprache und Musik sind dabei von Anfang an als Einheit konzipiert: Die Musik begleitet nicht nur die Geschichten, sondern kommentiert die Handlung, setzt Pointen und wird selbst zum Teil der Erzählung. An der Aufnahme wirken Musikerinnen und Musiker der Städtischen Musikschule Frankenthal mit; Hans-Jürgen Thoma und Daniel Kauer übernehmen die Sprecherrollen. So entsteht ein moderner musikalischer Verwandter des Struwwelpeter - eine Sammlung humorvoller Musikgeschichten für Kinder und Erwachsene über das Lernen, das Üben und vor allem über die Freude am Musizieren. Text und Musik: Evgeni Orkin. Der Schummeltrompeter - Lustige Musikgeschichten mit der Städtischen Musikschule Frankenthal erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Wandervirtuose.jpg

Der Wandervirtuose

Der Titel Der Wandervirtuose erinnert an die reisenden Instrumentalisten des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, die ihre Kunst von Stadt zu Stadt trugen und das Solokonzert zu einem Schauplatz persönlicher Virtuosität machten. Evgeni Orkin spielt auf originalen englischen Klarinetten aus der Zeit zwischen etwa 1790 und den 1810er Jahren, deren Klangfarbe und Ansprache die musikalische Welt dieser Epoche unmittelbar erfahrbar machen. Im Mittelpunkt des Albums stehen drei große Werke der klassischen Klarinettenliteratur: Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert KV 622, Franz Krommers Klarinettenkonzert Es-Dur op. 36 sowie Mozarts Konzert KV 314, ursprünglich für Oboe komponiert und hier der Klarinette anvertraut. In Fassungen für Klarinette, Streichquartett und Klavier erhalten die Konzerte einen kammermusikalischen Charakter, ohne ihre konzertante Spannung und Brillanz zu verlieren. Gemeinsam mit dem Dorado Ensemble und dem Pianisten Stanislav Rosenberg verbindet Evgeni Orkin solistische Virtuosität mit der unmittelbaren Kommunikation eines kleinen Ensembles - eine imaginäre Reise in die musikalische Welt des klassischen Wandervirtuosen. Der Wandervirtuose erschien 2022 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

American Dream.jpg

American Dream

American Dream führt in die musikalische Welt des 20. Jahrhunderts - zwischen europäischer Tradition, Emigration, Jazz und der Entstehung einer unverwechselbaren amerikanischen Musiksprache. Das Album verbindet George Gershwins Rhapsody in Blue, Paul Hindemiths Klarinettensonate, Sergej Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen und Aaron Coplands Klarinettenkonzert. Gershwins Rhapsody in Blue und Coplands Konzert erklingen dabei in kammermusikalischen Bearbeitungen von Evgeni Orkin für Klarinette, Klavier und Streichquartett. Eine besondere klangliche Perspektive entsteht durch die Instrumente: Evgeni Orkin spielt auf einer originalen Klarinette aus der Zeit um 1890, Olga Zheltikova auf einem Steinway-Flügel von etwa 1890. Instrumente vom Ende des 19. Jahrhunderts begegnen damit einer Musik, die wenige Jahrzehnte später eine neue musikalische Welt eröffnen sollte. Gemeinsam mit Olga Zheltikova und dem Dorado Ensemble spannt Evgeni Orkin einen Bogen von der europäischen Kammermusiktradition bis zum Jazz-Ton Gershwins und Coplands - eine musikalische Annäherung an den vielschichtigen Begriff des American Dream. American Dream erschien 2021 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Liebesbriefe.jpg

Liebesbriefe

Drei Namen, die in der Musikgeschichte untrennbar miteinander verbunden sind: Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms. Zwischen ihnen verliefen über Jahrzehnte persönliche und künstlerische Beziehungen, Freundschaft, Bewunderung, Nähe und Verlust. Liebesbriefe versteht die Musik dieses Kreises als eine Form des Briefwechsels - als Mitteilungen, die dort beginnen, wo Worte nicht mehr ausreichen. Johannes Brahms' Klarinettenquintett h-Moll op. 115 von 1891 steht dabei einem Werk gegenüber, das Robert Schumann nie geschrieben hat: einem imaginierten Klarinettenquintett in a-Moll, das Evgeni Orkin aus Schumanns Fantasiestücken op. 73 und den Drei Romanzen op. 94 zu einem viersätzigen Zyklus neu gesetzt und nachempfunden hat. Beide Werke stammen aus Schumanns besonders produktivem Jahr 1849; ihre lyrische, gesangliche Sprache wird in der neuen Gestalt auf Klarinette und Streichquartett übertragen. Auch Clara Schumann ist in dieser Konstellation musikalisch gegenwärtig. Die Fantasiestücke und die Drei Romanzen gehörten zu ihrem eigenen Konzertrepertoire. Zugleich wurde Johannes Brahms nach Robert Schumanns Tod zu einem ihrer engsten künstlerischen und persönlichen Vertrauten. So steht Clara zwischen den beiden Komponisten nicht nur biographisch, sondern gleichsam auch als unsichtbare Verbindung zwischen ihren musikalischen Welten. Evgeni Orkin spielt auf einer originalen Klarinette aus der Zeit um 1880. Ihr warmer, dunkler Klang führt unmittelbar in jene spätromantische Klangwelt, aus der Brahms' Quintett hervorging. Liebesbriefe wird so zu einem musikalischen Dialog über mehrere Jahrzehnte hinweg - zwischen Robert, Clara und Johannes, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen geschriebenen und niemals geschriebenen Briefen.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Schubert Mendelssohn Weber Cover 1.jpg

Schubert
Mendelssohn
Weber

Drei Werke der frühen Romantik zeigen die Klarinette in drei unterschiedlichen Rollen - als singende Stimme, als virtuoses Soloinstrument und als gleichberechtigten Partner des Klaviers. Franz Schuberts Arpeggione-Sonate a-Moll D 821, ursprünglich 1824 für das heute nahezu verschwundene Arpeggione komponiert, erklingt hier in einer Bearbeitung von Evgeni Orkin für Klarinette und Klavier. Die langen kantablen Linien und der große Tonumfang des Originals werden dabei in die besondere vokale Sprache der Klarinette übertragen. Auch Felix Mendelssohns frühe Klarinettensonate MWV Q15 erscheint in einer neuen Fassung von Evgeni Orkin. Die ursprüngliche Klarinettenstimme wurde erweitert und virtuoser ausgearbeitet, um das solistische Potential des Instruments stärker hervortreten zu lassen, ohne die musikalische Substanz und den jugendlich-romantischen Charakter des Werkes zu verändern. Carl Maria von Webers Grand Duo concertant op. 48 bildet den virtuosen Gegenpol: kein begleitetes Solostück, sondern ein brillanter Dialog zweier gleichberechtigter Instrumente, in dem Klarinette und Klavier miteinander wetteifern, reagieren und sich gegenseitig antreiben. Die historische Klangperspektive verbindet die drei Werke zusätzlich. Evgeni Orkin spielt auf einer originalen Klarinette aus der Zeit um 1820, Olga Zheltikova auf einem geradsaitigen Pleyel-Flügel von 1848. Damit begegnen sich zwei Instrumente aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - mit einer Transparenz, Farbigkeit und Balance, die sich deutlich vom Klang moderner Klarinette und modernen Konzertflügels unterscheiden. Die Aufnahme versteht sich so zugleich als Blick auf die romantische Vergangenheit und als Erweiterung ihres Repertoires: Schubert wird der Klarinette neu erschlossen, Mendelssohn neu gedacht und Weber in seiner ursprünglichen virtuosen Partnerschaft zwischen Klarinette und Klavier erlebt.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Hommages.jpg

Hommages

Wie viel von einem Komponisten lässt sich in wenigen Minuten Musik erkennen? Hommages spielt mit musikalischen Handschriften, Erinnerungen und Stilen - und mit der erstaunlichen Fähigkeit der Klarinette, immer wieder ihre Stimme zu verändern. Den Ausgangspunkt bilden die berühmten Hommages des ungarischen Klarinettisten und Komponisten Béla Kovács. In neun virtuosen Miniaturen begegnen Johann Sebastian Bach, Niccolò Paganini, Carl Maria von Weber, Claude Debussy, Manuel de Falla, Richard Strauss, Béla Bartók, Zoltán Kodály und Aram Khatschaturian. Kovács imitiert dabei nicht einfach ihre Musik: Er verdichtet charakteristische melodische Wendungen, Harmonien und Spielweisen zu pointierten musikalischen Porträts. Evgeni Orkin führt diese Idee mit seinen eigenen Hommages op. 51 weiter. Jean Françaix, Olivier Messiaen, Carl Nielsen, Igor Strawinsky, George Gershwin und Benny Goodman werden aus der Perspektive der Klarinette betrachtet. Dabei erweitert sich auch die musikalische Sprache - von der klassischen Moderne über Jazzrhythmus und Improvisationsgestus bis hin zur Welt Benny Goodmans. Den Abschluss bildet Orkins Hommage à Astor Piazzolla op. 51a. Aus der einzelnen Klarinettenstimme wird hier ein Ensemble aus fünf Klarinetten; Elemente des Tango nuevo erweitern den stilistischen Bogen des Albums noch einmal. So entsteht eine musikalische Porträtgalerie von Bach bis Piazzolla - zugleich eine Reise durch mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte und durch nahezu alle Ausdrucksmöglichkeiten der Klarinette. Hommages erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Le Vitrail Cover.jpg

Le Vitrail

Le Vitrail - das "Glasfenster" - ist ein Album mit Kammermusik von Evgeni Orkin für Klarinetten- und Saxophonensembles. Drei unterschiedliche Werkgruppen verbindet eine gemeinsame Idee: Aus einzelnen Farben, Linien und Fragmenten entsteht ein größeres musikalisches Bild. Den Beginn bildet Ganz im Sinne des Tangos op. 49 - zwei Stücke, die sich mit Rhythmus, Gestik und Energie des Tangos auseinandersetzen, ohne ihn lediglich stilistisch zu imitieren. Darauf folgen die fünf Mosaiks op. 14 in ihrer Fassung für Saxophonquartett: kurze, kontrastierende Teile, die wie verschiedenfarbige Steine eines Mosaiks nebeneinandergesetzt werden. Im Zentrum steht der siebenteilige Zyklus Le Vitrail op. 63 für Klarinetten- und Saxophonensemble. Wie bei einem Glasfenster entsteht das Ganze aus einzelnen Feldern unterschiedlicher Farbe und Gestalt. Klarinetten und Saxophone bilden dabei eine breite Palette verwandter und zugleich kontrastierender Klangfarben, die sich überlagern, voneinander absetzen und zu immer neuen Kombinationen zusammensetzen. Eine Besonderheit der Aufnahme liegt auch in ihrer Entstehung: Sämtliche Klarinetten- und Saxophonstimmen wurden von Evgeni Orkin selbst eingespielt. Komponist und Interpret sind damit auf besondere Weise identisch - die verschiedenen Instrumente und Register werden zu den einzelnen Farben eines von einem einzigen Musiker gestalteten Klangbildes. So verbindet das Album drei bildhafte Vorstellungen - Tanz, Mosaik und Vitrail - zu einem persönlichen Porträt von Orkins Kammermusik für Klarinetten und Saxophone. Komposition und sämtliche Instrumentalstimmen: Evgeni Orkin. Le Vitrail erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

ab67616d0000b273b687f21eec9a991bfb4b6042.jpeg

Der Struwwelpeter

Was geschieht, wenn die groteske Welt des Struwwelpeter auf die Musik Mozarts trifft? Die berühmten, zugleich komischen und erschreckenden Geschichten Heinrich Hoffmanns, ergänzt durch Texte von Wilhelm Busch, werden in dieser Aufnahme von Evgeni Orkin erzählt und mit Musik Wolfgang Amadeus Mozarts für zwei und drei Klarinetten verbunden. Gerade der Gegensatz prägt den besonderen Charakter der Aufnahme: Auf der einen Seite stehen überzeichnete Figuren, drastische Konsequenzen und der schwarze Humor der alten moralischen Kindergeschichten; auf der anderen Mozarts Leichtigkeit, Eleganz, Spielfreude und musikalischer Witz. Die Klarinetten kommentieren das Geschehen, schaffen Übergänge, widersprechen dem gesprochenen Wort oder treiben seine Komik noch weiter. So entsteht aus Literatur und Kammermusik ein musikalisches Hörspiel für Kinder und Erwachsene - zwischen Erzählung, schwarzem Humor und Mozart. Der Struwwelpeter erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube

Add a Title

Electromarin Cover 1.JPG

Electromarin

Electromarin zeigt eine andere Seite von Evgeni Orkin: nicht den Klarinettisten und Interpreten historischen Repertoires, sondern den Komponisten und Performer im unmittelbaren Umgang mit elektronischem Klang. Das Album besteht aus 21 kurzen Kompositionen, die wie eine Folge musikalischer Momentaufnahmen aufeinander reagieren. Spielerische Titel wie Funny Moon, Funky Monkey, Rock 'n' Run oder And the Cool Bubble stehen neben ruhigeren und atmosphärischeren Stücken wie Foggy und Breathing Space. Einen wiederkehrenden Faden bilden die vier Stücke Sotetsu 1-4, die über das Album verteilt immer wieder erscheinen. Anstelle traditioneller Formmodelle stehen hier Klangfarbe, Rhythmus, Wiederholung, überraschende Kontraste und die unmittelbare Arbeit mit elektronischem Material im Mittelpunkt. Viele der Stücke sind bewusst knapp gehalten: kleine elektronische Szenen, Charakterstücke und musikalische Experimente, die zusammen ein vielgestaltiges Klangtagebuch bilden. Komposition und Performance: Evgeni Orkin. Electromarin erschien 2015 bei Orkin Music Laboratory.

  • qobuz-icon
  • Spotify
  • Apple Music
  • Amazon
  • YouTube
CD-Erscheinungen
bottom of page